Mittwoch, 18. Dezember 2013

...

Nachdem ich mir irgendwann eingestehen musste, dass mein Traumberuf doch nicht ganz mein Traumberuf ist, war für mich schon immer klar mein Plan B ist das Abitur und natürlich in die Richtung Gesundheit und Soziales.  Seit Anfang des Schuljahres gehe ich nun auf ein BSZ. Von Freunden und Bekannten wurde mir andauernd erzählt wie gut diese Schule sei, aber dementsprechend auch hohe Leistungen erwartet. Ich hab ihre Aussagen wahrgenommen, aber wie ich jetzt merke wohl nicht ganz verinnerlicht. Ich weiß nicht was ich mir vorgestellt habe unter dem was mich erwarten würde, aber anscheinend habe ich in einer Traumwelt gelebt und wurde nun von der Realität überrollt. Ich hab das alles so ziemlich unterschätzt. Zur Zeit fühle ich mich, als ob ich keine Freizeit haben würde und oft ziemlich ahnungslos. Warum mach ich das eigentlich? Was will ich durch dieses abrackern erreichen? Es ist täglich ein neuer Kampf. An einem Tag läuft alles super, an dem anderen wieder nicht. Ich bin froh, dass meine Familie und Freunde hinter mir stehen und mich ermutigen weiter zu machen. Und ich werde nicht aufgeben. Ich werde versuchen die drei Jahre durchzuhalten und am Ende stolz auf mich sein. Überhaupt über das ganze Thema Schule habe ich einen ziemlich interessanten Artikel aus der Zeit durch eine Freundin entdeckt und einen Film geschaut, welche ich euch gerne ans Herz legen möchte. Ein Vater schreibt einen Brief an seine Tochter in dem es unter anderem darum geht, dass du mehr Wert bist, als die Summer deiner Leistung. Und der Film gibt einen kurzen Einblick in das Leben mehrerer Menschen, die sich mit dem Thema Bildung auseinandersetzen. Sehr interessant, sehr zum Nachdenken anregend. 

Aber was hat das mit meinem Blog zu tun? Ich meine es ist doch eigentlich eher eine private Sache? Erstens möchte ich auf dieses Thema, um welches es in dem Artikel und dem Film geht, aufmerksam machen und zweitens hat es doch etwas mit meinem Blog zu tun. Wie man wohl erahnen und auch sehen kann herrscht hier totale Stille. Ich finde einfach keine Zeit. Und wenn ich Zeit habe, bin ich so müde, dass ich lieber in mein Bett krieche und ein gutes Buch lese. Ich liebe es zu bloggen und finde es deshalb doppelt schade. Aber ich hab viel in letzter Zeit drüber nachgedacht. Hierüber. Über meinen Blog. Was will ich eigentlich damit erreichen? Warum mache ich das? Und ich habe gemerkt, dass ich mir wirklich mehr Zeit nehmen will. Ich möchte nicht nur in paar Sekunden ein paar Bilder hochladen irgendwas dazu schreiben und das wars. Ich möchte mir bewusst Zeit nehmen längere Texte zu schreiben. Da mir das eigentlich Spaß macht, ich das aber nicht auf die Schnelle hinbekomme, sondern eher mehr Zeit brauche. Und ich mach mir weiter Gedanken, denn ich möchte mich weiterentwickeln und nicht stehenbleiben. Deswegen werde ich erstmal eine Pause einlegen. Auf Facebook werde ich weiter Bilder hochladen und euch über neue Postkarten von meinem Papa und mir informieren, aber hierfür reicht die Zeit einfach grade nicht und ich möchte sowieso ein paar Dinge ändern, verbessern und erweitern.

Ganz nebenbei: Kennt ihr Amy Grant? Nein? Ich kann euch ihr Album "Homer for Christmas" nur empfehlen. Zumindest mag ich es sehr. Jahrelang bin ich mit den Liedern aufgewachsen. Meine Mama hat sie früher zu Weihnachten immer gerne angehört. Vor eins, zwei Jahren habe ich einmal in dem Musikschatz meiner Eltern rumgewühlt, das Album wiederentdeckt und höre es seitdem sehr gerne jedes Weihnachten. Es ist mal was anderes als die sonst altbekannten (kitschigen) Weihnachtslieder. Außerdem ist die Stimme von Amy sehr gefühlvoll und angenehm zu hören. (Eigentlich wollte ich noch einen schönen Youtube-Link hinzufügen, aber die Video-Qualität ist meist so schlecht, dass die Stimme von Amy Grant nicht so schön, wie auf dem Album klingt.)


Das war's erstmal von mir. Lasst es euch gut gehen. Habt eine schöne Adventszeit und vergesst nicht um was es wirklich geht.


Ich melde mich dann irgendwann im neuen Jahr wieder (das klingt soweit weg, dabei sind es nur noch 14 Tage). 
Rachel


7 Kommentare:

  1. Richtig so, man muss sich auch mal eine Auszeit gönnen :)

    Danke übrigens für dein liebes Kommentar, sowas bestärkt einen immer!

    Liebe Grüße,
    Laura

    AntwortenLöschen
  2. Life's for the living - passenger !!! danke sehr :)

    AntwortenLöschen
  3. Ich studiere Psychologie :)

    Ich kannte deinen Blog bisher noch nicht, deshalb weiß ich jetzt nicht, ob du schon mehr zu dem Thema geschrieben hast, aber ich bin mal so frei und frage einfach nach : Als was hast du denn vorher gearbeitet und wie lang warst du denn aus dem Schüler-Dasein draußen?
    Ich glaub dir, dass es schwer ist, sich erst mal wieder in diesen Schulalltag einzufinden, aber das kriegst du bestimmt hin! Man wächst ja schließlich auch an Herausforderungen und nur wenn man auch immer mal wieder durch stressige und schwierige Zeiten muss, kann man die ruhigen und entspannten wirklich bewusst genießen. Das hört sich jetzt vermutlich ziemlich pathetisch an, aber meine eigene Erfahrung bestätigt mir das immer wieder.

    Ich wünsch dir viel Kraft und neue Ideen, LG

    AntwortenLöschen
  4. Bewusste Entspannungspausen kann man sowieso nie genug machen ;)

    Was man unbedingt wissen sollte, ist, dass das Psychologiestudium zu den naturwissenschaftlichen Studiengängen zählt. Statistik spielt da schon eine sehr große Rolle und vor allem in den ersten Semestern geht es hauptsächlich darum, wie man Daten erhebt und auswertet. Da gibt's massig verschiedene Methoden, die auf diversen mathematischen Überlegungen basieren und das alles zu lernen macht nicht sonderlich viel Spaß (zumindest, wenn einem der Anblick von Formeln das Herz nicht höher schlagen lässt).
    Allerdings fand ich alles, was wir bisher in Statistik gelernt haben, nicht schwer zu verstehen. Wenn man der Logik dahinter zumindest halbwegs folgen kann, ist das wirklich machbar. Und hat man die Grundlagen dann mal beigebracht bekommen, arbeitet man sowieso mit Statistikprogrammen, die einem alles erdenkliche ausrechnen, hab ich mir sagen lassen.
    Die meisten Fächer beschäftigen sich natürlich nicht primär mit Statistik, aber es spielt schon überall mit rein, schließlich werden sämtliche Erkenntnisse damit gewonnen.

    Ich bin selbst wirklich kein großer Fan von Mathe, aber bisher macht mir das keine Probleme und insgesamt finde ich mein Studium total interessant und hab Spaß daran. Ich will dich also nicht abschrecken :D

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
  5. Oh Hey, vielen Dank - dass freut uns total zu hören, dass du uns so toll findest! :)
    Schade, dass dein Blog gerade stillgelegt ist, hast doch toll geschrieben?

    Liebe Grüße,
    Laura von wwdancer.de

    AntwortenLöschen
  6. Hey richtig schöne Bilder! :)
    Mein Blog-link hat sich etwas geändert, es wäre schön wenn du trotzdem weiter bei mir vorbei schauen würdest! :)
    xx Alexa
    alexa-srl.blogspot.com

    AntwortenLöschen