Ich stand etwas länger an dieser Weggabelung. Nun habe ich eine Entscheidung getroffen. Auf Die Lichtzeit könnt ihr nun aktuelle Texte und Fotos von mir sehen. Ich freue mich auf euren Besuch :)
Speak Now
Montag, 11. Januar 2016
Weggabelung
Mittwoch, 18. Dezember 2013
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Nachdem ich mir irgendwann eingestehen musste, dass mein Traumberuf doch nicht ganz mein Traumberuf ist, war für mich schon immer klar mein Plan B ist das Abitur und natürlich in die Richtung Gesundheit und Soziales. Seit Anfang des Schuljahres gehe ich nun auf ein BSZ. Von Freunden und Bekannten wurde mir andauernd erzählt wie gut diese Schule sei, aber dementsprechend auch hohe Leistungen erwartet. Ich hab ihre Aussagen wahrgenommen, aber wie ich jetzt merke wohl nicht ganz verinnerlicht. Ich weiß nicht was ich mir vorgestellt habe unter dem was mich erwarten würde, aber anscheinend habe ich in einer Traumwelt gelebt und wurde nun von der Realität überrollt. Ich hab das alles so ziemlich unterschätzt. Zur Zeit fühle ich mich, als ob ich keine Freizeit haben würde und oft ziemlich ahnungslos. Warum mach ich das eigentlich? Was will ich durch dieses abrackern erreichen? Es ist täglich ein neuer Kampf. An einem Tag läuft alles super, an dem anderen wieder nicht. Ich bin froh, dass meine Familie und Freunde hinter mir stehen und mich ermutigen weiter zu machen. Und ich werde nicht aufgeben. Ich werde versuchen die drei Jahre durchzuhalten und am Ende stolz auf mich sein. Überhaupt über das ganze Thema Schule habe ich einen ziemlich interessanten Artikel aus der Zeit durch eine Freundin entdeckt und einen Film geschaut, welche ich euch gerne ans Herz legen möchte. Ein Vater schreibt einen Brief an seine Tochter in dem es unter anderem darum geht, dass du mehr Wert bist, als die Summer deiner Leistung. Und der Film gibt einen kurzen Einblick in das Leben mehrerer Menschen, die sich mit dem Thema Bildung auseinandersetzen. Sehr interessant, sehr zum Nachdenken anregend.
Aber was hat das mit meinem Blog zu tun? Ich meine es ist doch eigentlich eher eine private Sache? Erstens möchte ich auf dieses Thema, um welches es in dem Artikel und dem Film geht, aufmerksam machen und zweitens hat es doch etwas mit meinem Blog zu tun. Wie man wohl erahnen und auch sehen kann herrscht hier totale Stille. Ich finde einfach keine Zeit. Und wenn ich Zeit habe, bin ich so müde, dass ich lieber in mein Bett krieche und ein gutes Buch lese. Ich liebe es zu bloggen und finde es deshalb doppelt schade. Aber ich hab viel in letzter Zeit drüber nachgedacht. Hierüber. Über meinen Blog. Was will ich eigentlich damit erreichen? Warum mache ich das? Und ich habe gemerkt, dass ich mir wirklich mehr Zeit nehmen will. Ich möchte nicht nur in paar Sekunden ein paar Bilder hochladen irgendwas dazu schreiben und das wars. Ich möchte mir bewusst Zeit nehmen längere Texte zu schreiben. Da mir das eigentlich Spaß macht, ich das aber nicht auf die Schnelle hinbekomme, sondern eher mehr Zeit brauche. Und ich mach mir weiter Gedanken, denn ich möchte mich weiterentwickeln und nicht stehenbleiben. Deswegen werde ich erstmal eine Pause einlegen. Auf Facebook werde ich weiter Bilder hochladen und euch über neue Postkarten von meinem Papa und mir informieren, aber hierfür reicht die Zeit einfach grade nicht und ich möchte sowieso ein paar Dinge ändern, verbessern und erweitern.
Ganz nebenbei: Kennt ihr Amy Grant? Nein? Ich kann euch ihr Album "Homer for Christmas" nur empfehlen. Zumindest mag ich es sehr. Jahrelang bin ich mit den Liedern aufgewachsen. Meine Mama hat sie früher zu Weihnachten immer gerne angehört. Vor eins, zwei Jahren habe ich einmal in dem Musikschatz meiner Eltern rumgewühlt, das Album wiederentdeckt und höre es seitdem sehr gerne jedes Weihnachten. Es ist mal was anderes als die sonst altbekannten (kitschigen) Weihnachtslieder. Außerdem ist die Stimme von Amy sehr gefühlvoll und angenehm zu hören. (Eigentlich wollte ich noch einen schönen Youtube-Link hinzufügen, aber die Video-Qualität ist meist so schlecht, dass die Stimme von Amy Grant nicht so schön, wie auf dem Album klingt.)
Das war's erstmal von mir. Lasst es euch gut gehen. Habt eine schöne Adventszeit und vergesst nicht um was es wirklich geht.
Ich melde mich dann irgendwann im neuen Jahr wieder (das klingt soweit weg, dabei sind es nur noch 14 Tage).
Rachel
Mittwoch, 13. November 2013
Paris 2013
...Als wir dann endlich in Paris ankamen, war es dunkel, aber die Straßen noch voller Leben. Es hat eine Weile gedauert bis wir, mithilfe vielem Nachfragen, die Jugendherberge fanden. Müde und total geschafft fielen wir in unsere Betten und schliefen sofort ein.
Am nächsten Tag erkundeten wir das Viertel in dem wir für die Woche leben würden. Montmartre. Am meisten gefielen mir die kleinen Gassen, in denen viele Künstler ihre wirklich Atem raubend schöne Werke malten, präsentierten und verkauften. Da mir es mit einem verletzten Fuß noch schwerfiel zu laufen fuhren wir mit "Le petit train" durch das Viertel und sahen so noch ein bisschen mehr. Später setzten wir uns in ein süßes, kleines Café und tranken Kaffee. Als wir uns auf dem Heimweg machen wollten, fiel uns an der Sacre Couer eine große Menschenmenge auf. Eigentlich ist das nicht ungewöhnlich, weil (wie ihr vielleicht wisst) viele Menschen dort ihr Glück versuchen auf irgendeine Art und Weise Geld zu verdienen. Aber wir wollten sichergehen, es könnte doch Iya Traoré sein. Wir hatten schon Videos auf Facebook gesehen und gehofft ihn, wenn wir in Paris sind, anzutreffen. Und er war es tatsächlich. Wir haben uns ziemlich gefreut und am Ende noch ein Foto mit ihm gemacht (das ich nicht in das große weite Web lade, weil mein Bruder und ich ziemlich belustigend darauf ausschauen) ...
kaum zu glauben, aber die folgenden Bilder sind analog (geknipst mit der Nikon F-601 von meinem Papi)
kaum zu glauben, aber die folgenden Bilder sind analog (geknipst mit der Nikon F-601 von meinem Papi)

Donnerstag, 7. November 2013
Kaffee, Bloggen, Zeit
Die Bilder sind noch von den schönen letzten Sommertagen, als ich mit einer Freundin nach der Schule einen Kaffee trinken war. Nach langer Zeit in der wir uns nicht gesehen hatten endlich wieder miteinander Reden und Lachen, dass war schön.
Jetzt ist Herbst und schon fast Winter. Die Tage werden kürzer und ich geh am Morgen im Dunkeln aus dem Haus und komm am Abend im Dunkeln wieder nach Haus. Wie wahrscheinlich viele unter euch auch. Dann wird gelernt, Hausaufgaben gemacht und es ist wieder Zeit zum Schlafen. Keine Zeit zum Bilder bearbeiten, keine Zeit zum Bloggen. Irgendwie schade. Ein weiser Mann hat einmal gesagt „Zeit hat man nur, wenn man sie sich nimmt.“ Damit, find ich, hat er vollkommen recht. Deshalb versuche ich mir wirklich die Zeit für Dinge zu nehmen die mir wichtig sind, auch fürs Bloggen. Und das ist erstmal der Anfang. In den folgenden Wochen möchte ich dann endlich die Fotos von Paris veröffentlichen. Ihr dürft euch freuen.
Habt ihr durch die Schule/ Arbeit auch so einen Zeitmangel? Seht ihr die Sonnenstrahlen auch nur noch durch das Schulfenster? Aber wer von euch freut sich auf die gemütliche Weihnachtszeit? (Ich zünde mir jetzt schon viele Kerzen in meinem Zimmer an, so ist es viel gemütlicher und das Dunkel verschwindet ein bisschen.)
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Biel 2013
Ganz spontan machten wir einen Kurztrip nach Biel und lernten so total nette Menschen kennen. Vor den Sommerferien hat mich mein Bruder R. "vorgewarnt" wir würden uns ein Architektenhaus anschauen und in einem Haus mit Glaswand übernachten. Damals hatte ich mich schon gefreut. Aber als ich dann wirklich in der Wohnung vor dieser großen Glaswand stand, kam ich aus dem Staunen und Freuen nicht mehr raus. An einem Abend zeigten sich sogar die Berge aus weiter Ferne. Hach. Und ihr müsst wissen, ich lieeeeeeeeebe die Berge!! Am meisten gefiel mir an Biel aber die Altstadt! Mit ihren kleinen, verwinkelten Gässchen und zuckersüßen Häusern.
Donnerstag, 3. Oktober 2013
Basel 2013
Bevor wir nach Paris gefahren sind, waren wir einige Tage in Basel und haben bei der Patentante meines Bruders übernachtet. Ich mag diese Stadt wirklich sehr. Die ganze Atmosphäre dort ist unglaublich schön. An einem Abend bin ich am Rhein spazieren gegangen um meine Gedanken ein bisschen zu ordnen. Die kleinen Cafés am Ufer waren voller fröhlicher Menschen. Andere stiegen tropfnass aus dem Rhein, von einem nächtlichen Schwimmen. Auf einer Brücke grillten mehrere Familien. Der Geruch nach Grill, die Musik aus weiter Ferne und das Plätschern des Rheins erinnerten mich daran wie schön das Lebens doch ist.
Dienstag, 24. September 2013
Freakstock 2013 // analog
Das erste Highlight in meinen Sommerferien war das Freakstock. Zusammen mit meinem Papa und meinem kleinen Bruder bin ich zu dem Musikfestival nach Borgentreich (in der Nähe von Kassel) gefahren. Mit meinem Papa habe ich im Artland (einer Kunstgalerie auf dem Festival zum Entspannen neben der vielen Musik) ausgestellt/ausstellen dürfen. Morgens konnte man zwischen verschiedenen Lobreiszeiten und Workshops entscheiden und Abends zu mehreren der vielen Konzerte gehen. Es gab ein wirklich vielfältiges und wunderschönes Angebot für das Ohr und die Tanzbeine! Ich habe die Zeit sehr genossen! Und leider auch nur sehr wenige Fotos gemacht, da ich jeden einzelnen Moment einfach in mich aufsaugen und genießen wollte. Auf der Facebookseite vom Festival gibt es noch viel mehr und schöne Fotos, schaut mal vorbei!
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