Montag, 1. Juli 2013

Eine kleine Kurzgeschichte

Früher hab ich immer, wenn mir etwas im Kopf rumschwirrte sofort niedergeschrieben und wenn ich nur suche find ich bei uns zu Hause bestimmt tausend, süße Kurzgeschichten, die ich geschrieben habe. Eigentlich mach ich das immer noch gerne, nur finde ich irgendwie nie die Zeit mich hin zu setzen und meine Gedanken wirklich aufzuschreiben. Keine Ahnung wie oft ich schon ein ganzes Buch schreiben wollte. Vor ein paar Tagen hat mich so eine Lust geschnappt in meinen alten Sachen rumzuschnüffeln und ich habe ein kleines A5 Heft gefunden, welches in der Grundschule immer zum Aufsätze schreiben genommen wurde. Als ich es aufschlug und anfing zu lesen musste ich lachen. Ich hatte das ganze Heft von vorne bis hinten mit einer ziemlich kitschigen Geschichte voller Rechtschreibfehlern beschrieben und wollte es eigentlich mal in einen Verlag einreichen. Ich bin dann sofort aufgestanden und an meinen Laptop gegangen, auf der Suche nach noch mehr Geschichten und ich wurde sogar fündig. Einige find ich sogar ganz schön und schade, dass sie noch nie jemand gelesen hat. Deswegen dürft ihr einen kleinen Einblick bekommen und mir auch gerne sagen ob ich es lieber mit dem Schreiben lassen oder mich doch am Abend mal wieder hinsetzen und meinen Gedanken und meiner Fantasie freien Raum lassen sollte.
Ich sitze hier. Allein. Niemand ist da, um mich in den Arm zu nehmen.Ich spüre keine Wärme. Alles was ich spüre ist Kälte und die tanzenden Haare in meinem Gesicht, die der Wind hin und her schleudert. Die Wellen des Ozeans scheinen heute gefährlicher als sonst und mit meinen Augen versinke ich darin. In diesem Moment fühle ich mich nicht mehr sicher, wie schon all die Tage. Alles was ich in mir fühle ist eine unbeschreibliche Angst! Angst vor dem was kommt, Angst vor dem was war. Die starken, halt gebenden Arme, die mich sonst fest umschlungen, in Sicherheit hielten und die warmen Lippen, die ein Prickeln auf den meinen verursachten und flüsterten: „In meinen Armen bist du sicher!“ gibt es nicht mehr! Die Sehnsucht nach ihm breitet sich wie Lava durch meinen ganzen Körper. Sie ist heiß und schmerzt! Erinnerungen ließen sonst immer ein Lächeln auf meinem Gesicht erscheinen, doch jetzt muss ich es krampfhaft aufzwingen und merke, das nicht das Salzwasser des Ozeans mein Gesicht so feucht macht. Ich schrei so laut ich kann, so lang ich kann, bis ich falle. Kraftlos. Der Schmerz sitzt tief und fest. Er lässt nicht locker. Er quält mich richtig! Schreiend wälze ich mich im weichen Sand hin und her. Doch es bringt nichts, die Lava breitet sich weiter aus. Tränen brennen auf meiner Haut. Verzweifelt sitze ich da. Allein. Hilflos. Voller Schmerz. Er ist weg, für immer.

Blogvorstellung [ ]

3 Kommentare:

  1. Weiter so. be blessed

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  2. Hach ja, hatten wir nicht alle mal in der Grundshule den Traum, ein Buch zu schreiben und an einen Verlag zu schicken? Ich erinnere mich noch, da haben mein Cousin und ich total unrealistisches und sinnloses Zeug geschrieben, das eine Geschichte sein sollte und waren uns total sicher, das ein Verlag sowas annehmen würde:Dpuh, zum Glück sind wir nie dazu gekommen, es abzuschicken! XDDDD

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